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Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst!
Die Schwerter, mit denen Geister kämpfen – man sieht nur die Hände nicht, wie im Märchen - Jetzt bin ich ruhig.
Georg Büchner, Dantons Tod


Es gibt viel über meine Kunst zu sagen. Über allem ist sie bunt und laut – wie mein Kopf. Wenn mein Kopf aufhört zu schreien, fürchte ich die Ruhe vor dem Sturm, denn er hört nicht auf.
Geboren in Caracas, Venezuela erlebte ich eine Kindheit beeinflusst von einer politisch und religiös geprägten Umwelt. Der Kampf um die Gleichstellung von Mann und Frau und die Heuchelei der Religiosität beschäftigten mich seit jeher und finden heute Ausdruck in meiner Kunst. Inzwischen lebe und arbeite ich in Köln. Doch die Auseinandersetzung mit Gerechtigkeit habe ich mitgenommen.

Als Autodidakt kämpfe ich mit meinen grafischen Inszenierungen für die Emanzipation der Frau, Liberalismus, Toleranz und die freie Verfügung über den eigenen Körper. Die Faszination an der Weiblichkeit erlaubt mir eine Radikalität im Mantel der Ästhetik, die mir so viel bedeutet wie die kritische Auseinandersetzung mit meinen Aussagen. Die starke Frau darf sich als tragender Artist meiner Kunst in ihrem schmerzlichen Kampf um die offene Selbstdarstellung inszenieren. Stärke bezeichne ich als Mut, sich für seine Wünsche und Bedürfnisse einzusetzen, zu kämpfen, wenn nötig zu rebellieren. Mit der Waffe in der Hand kämpft die starke Frau für Gerechtigkeit und Anerkennung – eine Persiflage an die unausgeglichene Machtverteilung unserer Welt.

Modezeichnungen und Architekturarbeiten führten mich zur Malerei. Diese ermöglicht mir meinen Trieben und Gedanken Ausdruck zu verleihen. Heute bietet digitale Kunst in großformatigen Photocollagen und detailreichen Porträts den Rahmen meiner Auseinandersetzungen. Weibliche Kunst- Ikonen wie Frida Kahlo und die laute, stumme Rebellion der „urban art“ inspirieren mich bei meinem Schaffen.

Man sagte mir vor ich provozierte. Doch Provokation erregt Reaktion und ein Feuer bedingt ein Funke. Ich bin Revolutionistin. „Wir haben nicht die Revolution gemacht, sondern die Revolution hat uns gemacht.“ Sie steht immer an Anfang von etwas Großen und die Gleichberechtigung und individuelle Selbstverwirklichung sind das Ziel einer langen Reise, auf die Sie meine Kunst begleitet. Zuerst war der Mensch. Die Differenzierung in Werte und Eigenarten war eine Frucht der Gesellschaft. Eine faule Frucht.

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